• Guilin

    Am letzten Wochenende waren wir mit ein paar Leuten in Guilin. Die Stadt liegt in Mitten einzigartiger Natur. Wir haben in Hostels übernachtet und sind mit dem Rucksack rund um Guilin und mit dem Boot is Nachbarstädtchen Yangshuo gereist. Wenn es ein Paradies für Backpacker gibt, dann liegt es dort. Yangshuo ist voller Hostels, Bars und Backpacktouristen. Meistens Studenten aus aller Welt die schon Wochenlang durch China und den Rest Asiens gereist sind. Mit Fahrrädern und Motorrollern haben wir die Dörfer im Umland erkundet und wir bekamen China pur zu sehen. Auf einem Markt wurden von den Schlachtern Hunde und Katzen angeboten. Alles in allem war dieses wohl der beste Kurztrip den ich je unternommen hab. Aber ich lasse lieber Fotos sprechen.

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  • Bangkok

    Mit einer Gruppe von 13 Leuten waren wir über ein langes Wochenende in Bangkok. Die Stadt ist eine komplett andere als Hongkong. Dreckiger, stinkende Kanäle, chaotischer Verkehr und mehr Luftverschmutzung. Allerdings bietet die Stadt auf der anderen Seite spektakuläre Sehenswürdigkeiten. Die Tempel und der Palast der Königsfamilie sind über und über mit Gold verziert. Die Monarchie ist sehr stark in der thailändischen Bevölkerung verankert. Die Briten sind nichts dagegen. Überall in den Straßen sieht man riesige goldumrahmte Bilder der Königsfamilie. Sie ist allgegenwärtig. An dem Wochenende war darüber hinaus der Geburtstag der Königin, was viele Thai dazu veranlasste ein Poloshirt mit dem Siegel der Königsfamilie zu kaufen und zu tragen. Darüber hinaus fanden überall Königinnengeburtstagsfeiern statt.
    An den anderen Tage waren wir unter anderem in der alten zerstörten Hauptstadt Ayutthaya und im Touristengebiet Pattaya und abends stürzten wir uns ins Nachtleben oder besuchten Märkte. Nachts kommt auch überall die Prostitution zum vorschein. Man wird von Taxifahrern mit den Worten "Pussy Pussy Pussy" oder "Pussy Ping Pong" angesprochen. Bleibt man stehn zeigen sie einem die Pussymenükarte die viele merkwürdige Shows auflistet. Natürlich soll alles kostenlos und nur mal so zum anschauen sein. Geht man an einer Bar oder einer Disko vorbei schmeißen sich die Mädchen einem an den Hals und versuchen einen davon zu überzeugen, dass ihre die beste aller Bars ist. Darüber hinaus wird man auch des öfteren darauf angesrochen, ob man denn nicht für ein wenig Geld die nacht mit einem der Mädchen verbringen möchte. Der beste "Touristenpreis" den wir erfahren haben lag bei 600 Baht für die ganze Nacht. Umgerechnet 15€. Um das Land richtig kennen zu lernen sollte man sich also von allen zu Touristischen Orten fernhalten. Dazu hatten wir leider nicht die Zeit, da wir natürlich zu allererst die Sehenswürdigkeiten abgeklappert haben. Zu meiner merkwürdigen Mahlzeitenliste lässt sich nun auch Graßhüpfer und Zikade hinzufügen. Naja, und ein Käfer von dem ich keine Ahnung habe wie er heißt.

  • Markt in Guangzhou

    Guangzhou ist eine florierende Stadt im Norden Hongkongs am Perlfluss mit 9 Millionen Einwohnern. Die berüchtigten luft- und wasserverschmutzenden Mainlander. Die Stadt an sich ist nicht besonders spektakulär. Der Unterschied zu Hongkong ist jedoch sehr deutlich sichtbar. Supermodern trifft überall auf alt und heruntergekommen. Der Besuch des Marktes war wirklich ein Highlight. Alles fing harmlos mit Kräutern und Wurzeln an. Darüber hinaus gab es aber auch getrocknete Tausendfüßler, Seepferdchen, Schlangen, Frösche, verschiedene Käferarten, Flugechsen, Seesterne, sowie Hirschgeweihscheibchen und viele Dinge von denen ich nicht einmal sagen konnte obe es einmal Pflanze oder Tier gewesen ist. In einer Seitenstraße fanden wir schließlich sogar einen Stand der Tigerpfoten verkaufte. Sehr verrückt. Damit war es aber noch nicht getan, denn es folgten Hühner, Fische, Schildkröten, Skorpione, Echsen. Wohl gemerkt, alles für den Verzehr besimmt. Ob als Medizin oder Delikatesse. Wo wir schon von ekligem Essen reden. Ich hab letzte Woche ein so genanntes 1000 jähriges Ei gegessen. Traditionell wird ein rohes ei genommen dessen Schale mit Kümmel und Matsch eingestrichen wird. Nach ein paar Monaten hat sich das Eiweiß in schwerzbraunes Gelee und das Eigelb in grünbraune Creme verwandelt. Riechen und schmecken tut das ganze ein bischen wie Harzer Käse. Allerdings in einer sehr eiigen ekligen Version. Das andere ist übrigens Dragonfruit. Kalt sehr lecker und erfrischend.

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  • Fotos des ersten Monats

    Fast ein Monat ist vergangen und ich habe natürlich viele Fotos geschossen. Leider kann ich hier aufgrund des limitierten Platzes nicht so viele hier reinstellen, wie ich möchte.

    1. Der Platz vor dem Tempel der 10.000 Buddhas. Man verehrt die Verstorbenen mit Räucherstäbchen. Je größer diese sind, desto besser.

    2. Brides Pool Wasserfall. Ein sehr netter Wasserfall mitten im Wald. Ein Bad im frischen Bergwasser ist eine nette Abwechslung.

    3. Monkey Mountain. Ein Nationalpark voller Affen, die durchaus sehr angriffslustig werden können, wenn sie nicht ihren Willen bekommen.

    4. Hongkong Central mit den Doppelstöckigen Straßenbahnen und einigen der Unzähligen Taxis. Die Farbe steht für das Einsatzgebiet. Rot (HK Island und Kowloon), Blau (Lantau Island) und Grün (New Territories)

    5. Ein typischer chinesischer Medikamentenladen mit unzähligen getrockneten Meerestieren und anderem merkwürdigen Zeug.

    6. Ein Tempel in Sha Tin, der am Wochenende von wahren Menschenmassen aufgesucht wird.

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  • Spielhölle

    Heute war ich zum ersten mal in einer Videospielhalle. Ein großer Raum voller Spielautomaten und Menschen. Es gibt ein Pferderennen mit Plastikminiaturpferden, ein paar Shooter mit 3D Brille, Drums, E-Gitarre, schlicht alles was man sich nur in Spileform vorstellen kann. Und jeder dieser unzähligen Automatenläuft auf voller Lautstärke. Zusammen ergibt das einer sehr beeindruckende Soundkulisse(brei). Zwischen all dem stehen dann auch noch Leute, die dort Nintendo DS oder PSP spielen. Generell schein jeder hier eine portable Konsole zu haben. Im unterschied zu Europa ist das spielen hier keine Zeitverschwendung, sondern eine willkommenen Ablenkung, wenn man mal 5 Minuten irgendwo warten muss. Jeder Spielt hier und jeder spielt überall. Ob im Bus, in der Schlange an der Supermarktkasse oder auf dem Weg zur Universität.

  • Bootsausflug

    Sommer, Sonne, Strand und ein eigenes Boot. Was will man mehr? Heute haben wir uns den ganzen Tag ein Boot gemietet und eine nette Party gefeiert. Wir haben bei einer kleinen Insel mit einem wunderbaren Strand geankert. Fazit des Tages: Das müssen wir wiederholen!

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  • 35°C, 70% Luftfeuchtigkeit, leichter Klimaanlagenregen

    Bei einem Streifzug durch Hongkong Islands Geschäftszentrum Causeway Bay bekommt man einen guten Eindruck was es heißt in einer 8 Millionenstadt zu wohnen. Zu viele Menschen, zu viele Geschäfte, zu viele Neonreklamen, zu viele eifrige Verkäufer. Es kam mir vor wie in der Weihnachtszeit kurz vor Ladenschluss. Frei nach dem Motto, wer nicht mehr blinkt und leuchtet als das Nachbargeschäft, der verliert, wird der Himmel mit Neonwerbung zugepflastert. Betritt man eines der Geschäfte wird man sofort von der Klimaanlage Schockgefrostet, damit man zumindest gezwungen ist einen Blick über das Angebot schweifen zu lassen. Überschreitet man dann wieder die 15°C Temperaturbarriere nach draußen, nehmen sogleich sämtliche Schweißdrüsen wieder die Produktion auf. Zudem tropft es überall aus der Höhe auf einen hinab. Da es keine Zentralklimaanlagen gibt, hängt sich jeder Hausbewohner einfach eine an jedes Zimmerfenster und wenn man nicht aufpasst steht man schnell einmal im Kondenswasserregen.

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  • Big City Life

    Ich bin jetzt schon ein paar Tage hier und lerne so langsam die Lebensweise der Honkongnesen kennen. Die wichtigsten Dinge in dieser Stadt sind Geld verdienen und Geld ausgeben. Shopping ist das Lebensmotto und Geld die Religion. Im nächsten Monat findet hier ein Shopping Festival statt. Was ich mir darunter vorstellen kann, weiß ich noch nicht. Für mich ist die gesamte Stadt schon jetzt ein einziges Shoppingfestival bei dem man einiges an Disziplin aufbringen muss sein Geld zusammenzuhalten. Überall locken die blinkenden Neonreklamen und die geschäftstüchtigen Verkäufer die Kunden. Im bekanntesten Einkaufsviertel der Stadt "Causeway Bay" wird man davon regelrecht überflutet. In den Seitenstraßen finden sich unzählige Restaurants und kleine Garküchen in denen man für 2€ bis 10€ gutes Essen jeglicher Qualität und Nationalität bekommt. Die Einheimischen, die es sich leisten können essen ohnehin nur auswärts. Einige haben nicht einmal Küchen in ihren Wohnungen, denn Wohnraum ist hier sehr kostbar und eine Küche nur verschwendeter Platz. Es klafft hier eine unübersehbare Lücke zwischen arm und reich. Wenn es irgendwo auf der Welt einen neuen Supersportwagen a la Ferrari, Lamborghini oder Porsche zu kaufen gibt, wird man ihn hier mit Sicherheit bald auf der Straße sehen. Die Besitzer dieser Autos müssen sich auch keine Gedanken über die Gegend in der sie sich bewegen machen. Es ist hier überall sehr sicher und man kann sich in jeder noch so dunklen Gasse frei bewegen. Diese Sicherheit hat aber natürlich einen Preis. Überall wird man von Kameras verfolgt. Von den Gängen im Wohnheim über den öffentlichen Nahverkehr bis zur normalen Straßenkreuzung sieht man sich immer irgendwo einer Kamera gegenüber. Zudem wimmelt es in der Stadt nur so von privaten Sicherheitskräften und Polizei. Allein im Wohnheim und der Universität kann man keine 10 Minuten durch die Gänge laufen ohne einem Guard zu begegnen.

  • BBQ in Deepwater Bay

    Was gibt es besseres, als einen Grillabend am Strand? Wir waren mit einigen IAESTE Praktikanten in der Deepwater Bay im Süden von Hongkong Island. Dort gibt es viele BBQ Plätze an denen man fast ausschließlich einheimische findet. Gegrillt wird hier fast alles, was man heiß genießen kann. Gegen Mitternacht sind wir dann noch in Meer gehüpft. Ich sollte öfter nachts baden gehen. Um die Zeit ist das Wasser angenehm kühl und an der Oberfläche nicht so sehr aufgeheizt. Alles in allem ein sehr gelungener Abend. Zurück gings dann mit dem Taxi. 20 Minuten Fahrt kosten hier gerade einmal 10 Euro. Wenn man dann noch zu fünft drin sitzt, ist das echt billig. Die Taxifahrer sprechen in der Regel jedoch kein oder kaum englisch, was es meist etwas schwierig macht, zu erklären wohin man gefahren werden möchte.

  • Fotos

    Hier kommen die Fotos von Lamma Island:

    Fähre

    Kraftwerkstrand

    Spinne

    Badestrand

    Seafood

    Wos morgen hingeht weiß ich noch nicht, aber ich werde euch auf dem Laufenden halten.

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